Reparatur & Instandsetzung

Selbst an einer stets gewarteten Anlage kann im Laufe der Zeit ein Reparaturbedarf entstehen. In den Fällen, in denen die Anlage vorab regelmäßig inspiziert und gewartet wurde ist er meist eher gering. Objekte, die bislang jedoch eher „stiefmütterlich“ behandelt wurden, können auch schon einmal ganz erhebliche Mängel aufweisen, die dringend zu beheben sind.

Anbei ein Auszug, häufig auftretender Fälle:

Z. B. tritt bei Stahlanlagen der mangelnde Korrosionsschutz auf, der im Laufe der Zeit zu Rostbefall führt. Je nach Stelle und Ausprägung kann ein solcher Rostbefall schon einmal Auswirkungen auf die Statik der Anlage haben.

Dann z. B. wenn die Verankerungen betroffen sind.
Diese Gefahr kann jedoch durch den Einsatz von fettgefüllten wartungsfreien PE-Kappen gebannt werden.

Ebenfalls gefährdet sind beispielsweise Steigeinrichtungen aus verzinktem Material im Abgaseinwirkungsbereich.
Häufig greifen die Abgase das verzinkte Material verstärkt an, wodurch Korrosion und damit Gefahr für die Personen entsteht, die die Steigeinrichtungen nutzen müssen. Abhilfe kann hier durch den Einsatz von Edelstahl geschaffen werden. Dieser Werkstoff ist nahezu wartungsfrei und resistent gegenüber den Gefahren der Abgase.

Bei Massivanlagen sind es häufig die Fugen, die mit der Zeit ein Bild der Zerstörung bieten.

Schuld daran sind oft die Witterungseinflüsse, denen sich die Anlage natürlich nicht entziehen kann.
Mit der Zeit entstehen kleine Risse in den Fugen, hier kann Wasser eindringen und auch Floralbefall findet dort einen Ansatzpunkt.

Kommt dann in der kalten Jahreszeit noch Frosteinwirkung hinzu, werden die Fugen regelrecht gesprengt.
Es kommt zu Abplatzungen und Ausbrüchen. Lässt man diesem Prozess seinen Lauf und greift nicht ein,
so finden die Steine irgendwann keinen Halt mehr und können, z. B. durch Windeinwirkung, die in größeren
Höhen nicht unterschätzt werden sollte, herunterfallen.

Es ist nicht schwierig, sich vorzustellen, welche Auswirkungen ein solches „Geschoss“ haben kann
und welche Gefahren sich dahinter verbergen.

Tückisch hierbei ist, dass solche Schäden mit steigender Höhe zunehmen, was in den verstärkten
Witterungseinflüssen begründet liegt. So kann also das Fugenbild im unteren, gut einsehbaren Bereich
der Anlage durchaus noch ganz ordentlich aussehen, doch oben – in den Bereichen, die vom Erdboden
aus gar nicht ohne weiteres zu kontrollieren sind – sieht das Ganze völlig anders aus.

Wenn Sie einen konkreten Reparaturbedarf oder den Verdacht haben, dass irgendetwas mit Ihrer Anlage nicht in Ordnung ist, so unterbreiten wir Ihnen gerne ein entsprechendes Angebot, bzw. ermitteln zunächst im Zuge einer Inspektion den tatsächlichen Handlungsbedarf. Treten Sie einfach mit uns in Kontakt.

Hierbei möchten wir betonen, dass für uns nicht zuletzt die Wirtschaftlichkeit der Arbeiten für den Betreiber im Vordergrund steht.
Nicht jeder kleine Schaden, der entdeckt wird, lohnt sich zu reparieren. Man muss dabei die noch zu erwartende Standzeit
der Anlage bzw. den Gefahrengrad, der von dem jeweiligen Schaden ausgeht mit berücksichtigen.