liefern und montieren einer Abgasanlage

Sanierung von zwei Stahlschornsteinen im GTKW Brunsbüttel

Resultierend aus der regelmäßigen Inspektion laut DIN 4133 ergab sich die schnellst mögliche Sanierung der Kamine.
Der Kopf der Anlage war inklusive der Kondensatrinne enorm korrodiert. Die Schalldämpfer der Anlagen wurden mit dem Abgasstrom ausgetragen. Es bestand Gefahr für Leib und Leben.
Im Umfang der 1. Anlage wurde mit Hilfe einer für die Anlage speziell gefertigten Befahreinrichtung die Kondensatrinne erneuert. Der Koppfbereich innen wurde hitze- und wetterfest beschichtet. Die 96 Schalldämpferkulissen haben wir demontiert, inklusive aller Halterungen und Führungen. Für eine Standfestigkeit von 20 Jahren wurde alles in 16Mo3 montiert. Nach der Sanierung und Beschichtung des Kulissentores wurde eine Abtropfkante montiert um weitere Fäulnis im Lukenbereich zu vermeiden. Diese Arbeiten wurden vom AG für die Analge 2 beauftragt.

Blitzschlag im Heizwerk Elberfeld

Blitzschlag im Heizkraftwerk-Schornstein:  Etwa 100.000 Euro kostet die Reparatur am WSW-Heizkraftwerk – in fast 200 Metern Höhe. Dazu fliegt ein Hubschrauber als Transporter ein. Seit Anfang des Jahres eine Baustelle: Am Heizkraftwerk in Elberfeld wird derzeit der Schornstein repariert.
Im Mai stehen in Elberfeld spektakuläre Bauarbeiten an: Wie die Wuppertaler Stadtwerke auf WZ-Nachfrage bestätigen, wird der Schornstein des Heizkraftwerks an der Kabelstraße in 198 Metern Höhe repariert. Die gut drei Kubikmeter Beton, die dafür erforderlich sind, wird ein Hubschrauber anliefern, während der Betrieb des Kraftwerks ruht. Der Riss zieht sich fast um den gesamten Schornstein.
Hintergrund der Aktion: Bereits im Frühjahr wurde am Schornstein der Anlage gut 1,50 Meter unter der Mündung ein großer Riss gefunden, der sich fast um das gesamte Bauwerk zieht. Ursache könnte dem Vernehmen nach ein Blitzschlag im November oder Dezember vergangenen Jahres gewesen sein.
Die Folgen jedenfalls sind eindeutig: Zunächst einmal musste der Schornstein in einem ersten Schritt abgesichert werden – und er wurde dabei mit einem Fangnetz versehen. Danach wurde der Riss ausgestemmt, um zu verhindern, dass sich Teile lösen. Jetzt muss ein gut 25 Zentimeter breiter Streifen aus Beton um den Schornstein gezogen werden.
Um den Beton in luftiger Höhe möglichst zügig einbauen zu können, müsse das Material per Hubschrauber angeliefert werden, erklärt Manfred Haase, Geschäftsführer des Nordhorner Unternehmens für Schornsteintechnik, das mir der Reparatur beauftragt ist. Als Bautermin ist der 5. Mai angepeilt, um die Reparatur am Samstagnachmittag über die Bühne zu bringen.
Nach Angaben der Feuerwehr gab es im vergangenen Winter am Kraftwerk selbst keinen Einsatz nach einem Blitzschlag – wobei der gut 200 Meter hohe Schornstein naturgemäß aber genug Angriffsfläche bietet.